Die Blutuntersuchung

Labor, Urin- und Blutuntersuchung

Wer regelmäßig zum Arzt geht der kennt es: der Arzt oder eine Helferin nehmen Blut aus der Vene ab und schicken es in ein Labor. Nach einigen Tagen bespricht dann der Arzt die Blutwerte mit seinem Patienten. Aber Hand aufs Herz: kennen Sie sich mit den genannten Werten aus und verstehen, worum es geht? Wir erklären in einigen Artikeln was das kleine Blutbild, das große Blutbild und andere Untersuchungen bedeuten.

Warum macht man eine Blutuntersuchung?

Das Blut in unserem Körper transportiert den Sauerstoff aus der Lunge in die Zellen und nimmt auf dem Rückweg das Kohlendioxyd (also den verbrauchten Sauerstoff) wieder mit in die Lunge zurück. Soweit kennt vermutlich jeder die Aufgabe des Blutes.

Darüber hinaus ist das Blut aber auch für andere Dinge das Transportsystem. Über das Blut und seine Inhaltsstoffe werden zahlreiche Prozesse im Organismus gesteuert und auch Informationen übertragen. Hormone, die im Blut transportiert werden, steuern unsere Organe. Auch die weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die zum Immunsystem unseres Körpers gehören, finden sich im Blut. Die Aufgabe der Leukozyten ist es, Krankheitserreger, wie zum Beispiel Bakterien, abzuwehren.

Mit einer Analyse der verschiedenen Bestandteile des Blutes, zum Beispiel den Thrombozyten, den Leukozyten, der Hämoglobinmenge, der Hämoglobinkonzentration und dem Hämatokrit-Wert kann man bereits eine Menge über den Gesundheitszustand des Patienten aussagen.

In Verbindung mit einer Serumuntersuchung bei der man weitere Werte, wie zum Beispiel Leberwerte oder die Cholesterinwerte analysiert, lässt sich so ein ziemlich gutes Bild über die Gesundheit des Patienten erstellen.

Fazit Blutuntersuchungen

Die Blutuntersuchung ist heute ein wichtiges diagnostisches Mittel für jeden Arzt. Neben der Diagnose lassen sich aber auch der Verlauf einer Krankheit, sowie Therapieerfolge kontrollieren.

 

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