Eiweißpulver: Welche Sorte ist die beste für mich?

Egal ob als Ersatz einzelner Mahlzeiten zum Abnehmen oder als Nahrungsergänzung – Proteinshakes, die selbst mittels Eiweißpulver herstellbar sind, erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch ist Shake gleich Shake? Wo liegen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten an Proteinpulvern?

Whey – Molkenprotein für schnelle Aufnahme

Der Klassiker ist das Whey- oder auch Molkenprotein; eines von zwei Bestandteilen der Milchproteine. Dadurch, dass es viele verschiedene Aminosäuren in guter Menge beinhaltet, besitzt es eine hohe biologische Verfügbarkeit. Die Menge an zugeführten Proteinen kann also vergleichsweise gut verarbeitet und in körpereigene Proteine umgewandelt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Whey-Protein sehr schnell verdaut wird und somit nach kurzer Zeit bereits effektiv im Körper verwendet werden kann. Daher nutzen vielen Athleten es unmittelbar nach dem Training, um ihre Muskulatur sofort mit dem nötigen Baustoff zu versorgen. Wenn man über Nacht während dem Schlaf eine stete Menge an Protein zur Verfügung haben will, eignet sich Whey-Protein durch die schnelle Aufnahme allerdings weniger.

Casein – Längerfristige Versorgung mit Aminosäuren

Der andere Bestandteil von Milchproteinen ist das Casein, welches Hauptbestandteil der meisten Milchprodukte ist. Im Gegensatz zum Whey-Protein wird es nur sehr langsam vom Körper verarbeitet. Das macht es allerdings zu einer perfekten Ergänzung, um über Nacht gleichmäßig mit Aminosäuren versorgt zu sein. Whey-Protein wäre zu diesem Zweck schon zu schnell verdaut. Auch für Sportler und Athleten, die eine konstante, stetige Versorgung mit Proteinen bevorzugen, ist Casein attraktiv. Dies macht zum Beispiel unter anderem bei einer Diät und resultierendem Kaloriendefizit Sinn, um sich vor Muskelaufbau zu schützen. Es hält in dem Fall vergleichsweise gut satt, schützt also vor Hungerattacken.

Ei – Ideales Aminosäureprofil

Abseits von Milch gibt es auch Proteinpulver auf anderer Basis. Das Ei-Protein beispielsweise wird aus Eiklar gewonnen. Seine Stärke liegt vor allem in seinem Aminosäureprofil, welches den Milchproteinen überlegen ist. Dadurch ist eine noch größere Menge des zugeführten Proteins vom Körper verwertbar. Außerdem ist es praktisch fettfrei und äußerst kohlenhydratarm. Die Aufnahmegeschwindigkeit befindet sich auf einem Mittelweg zwischen der von Whey und Casein. Allerdings ist es geschmacklich in der Regel etwas weniger attraktiv als die Milchproteine und das Pulver ist allgemein schlechter löslich.

Mehrkomponentenprotein – Jack of all trades?

Mehrkomponentenproteine sind der Versuch, die Vorteile unterschiedlicher Proteinpulversorten miteinander zu vereinen und somit gleichzeitig Nachteile abzupuffern. Dabei werden üblicherweise verschiedene Pulver gemischt, oft auf Basis von Whey und Casein. Die Effizienz dieses Ansatzes variiert stark je nach Produkt und entsprechender Zusammensetzung. Klar sollte aber sein, dass sie für einen spezifischen Einsatz nie so effektiv sein können, wie das Proteinpulver, das für genau diesen Sinn das Beste ist. Dennoch eine Alternative für die, die einen guten Allrounder wollen und es unkompliziert mögen.

Pflanzliches Protein – vegane Proteinpulversorten

Für alle Sportler, die keine Laktose vertragen oder allgemein auf tierische Nahrung verzichten wollen, gibt es pflanzliche Alternativen. Gängig sind Soja-, Reis-, Hanf- oder Erbsenprotein. Besonders Soja ist aufgrund eines vorteilhaften Aminosäureprofils eine attraktive Alternative. Alle Sorten haben jedoch gemeinsam, dass sie schlechter löslich sind und der Geschmack häufig als ungewohnt empfunden wird.

Es existiert mittlerweile also ein reichhaltiges Angebot an verschiedensten Proteinpulversorten. Unabhängig davon, ob es lieber in Milch, Pflanzendrink oder Wasser getrunken wird, findet sich auf jeden Fall das passende Proteinpulver zur perfekten Nahrungsergänzung.

Asthma

Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Die Bronchien reagieren auf bestimmte Reize überempfindlich und es kommt zu Verengungen oder Verschlüssen (in der Regel anfallsartig) der Atemwege. Diese führen zu Asthma-typischen Luftnot. In diesem Artikel erklären wir, woher Asthma kommt, wie die Krankheit Asthma verläuft und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Die Entstehung von Asthma

Grundsätzlich kann Asthma durch verschiedenste Auslöser entstehen. Der häufigste Auslöser für Asthma sind Allergien. Dieses Asthma nennt sich allergisches Asthma.  Auch Infektionen der Atemwege oder Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen (oder beides zusammen) kann Asthma auslösen.

Asthmaanfälle betroffener Patienten werden durch Situation-oder ortsbezogene Reize ausgelöst. Auch hier gibt es völlig unterschiedliche Reize. Der eine reagiert zu bestimmten Jahreszeiten auf Pollen, der andere reagiert auf Gerüche oder Reizstoffe in der Luft. Ein weiterer Patient kann auf körperliche Belastung mit einem Asthmaanfall reagieren, der nächste durch aufsteigende Magensäure.

Nicht selten, vor allem wenn Asthma in Verbindung mit einem atopischen Ekzem (Neurodermitis) auftritt, können auch starke Gefühlsschwankungen wie Angst, Wut, Trauer aber auch Glück, einen Asthmaanfall auslösen.

Häufig hat ein Asthmatiker nicht nur einen Faktor, der einen Anfall auslöst, sondern gleich mehrere.

So äußert sich ein Asthmaanfall

Ein Asthmaanfall kann sich verschieden stark äußern. Stabile Patienten mit einer guten Konstitution können das Glück haben, dass sich lediglich leichte Beklemmungsgefühle in der Brust oder Husten bemerkbar macht. Leider ist ein richtiger Asthmaanfall häufig mit schwerer Atmung (insbesondere mühsame Ausatmung) oder gar richtiger Luftnot verbunden.

Problematisch ist, dass der Patient nicht vollständig ausatmen kann. Verbrauchte Luft bleibt in der Lunge und es ist weniger Platz für frische Atemluft. Der Körper gerät in eine Unterversorgung mit Sauerstoff. Dies führt häufig zu Angst, was die Luftnot weiter verschlimmert.

Im schlimmsten Fall bekommt der betroffene Patient so wenig Luft, dass er erstickt. Eine Behandlung der akuten Atemnot ist daher extrem wichtig. Glücklicherweise gibt es inzwischen viele moderne Medikamente, so dass eine Luftnot nahe am Ersticken heutzutage kaum noch vorkommt.

Diagnose Asthma

In der Regel tritt der Patient an den Arzt heran und beschreibt die Symptome einer Atemnot. Daraufhin wird der Arzt unter anderem die Lunge abzuhören um festzustellen, ob Verengungen der Atemwege vorliegen. Diese würden sich durch pfeifende Geräusche bei der Atmung äußern.

Besteht ein erster Verdacht, so wird der Arzt einen Lungenfunktionstest anordnen. Dabei wird gemessen, wie viel Luft durch die Bronchien strömen kann und ob die Atemwege verengt sind.

Wird bei diesem Lungenfunktionstest festgestellt, dass die Atemwege verengt sind, so wird ein Bronchien erweiterndes Medikament gegeben, um zu schauen ob sich die gemessenen Werte verbessern. Ist dies der Fall, so ist mit großer Wahrscheinlichkeit Asthma gegeben. Dieser zweite Lungenfunktionstest mit Medikament heißt Reversibilitätstest.

Häufig liegt bei Asthma auch eine Allergie vor. Diese muss unbedingt mit einem speziellen Allergietest (Pricktest auf der Haut) identifiziert werden. Der betroffene Patient kann eventuell sensibilisiert werden, ansonsten muss er die Allergene so weit wie möglich meiden. Ein Antihistaminika um kann helfen.

Asthma abgrenzen

Da es auch andere Lungenkrankheiten gibt, wie zum Beispiel die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (Chronic obstructive pulmonary disease = COPD) gibt, muss der Arzt entsprechend einer Abgrenzung vornehmen. Nicht selten jedoch haben Asthma Patienten auch gleich COPD dabei, insbesondere wenn sie rauchen oder früher geraucht haben.

Mundgeruch durch Mandelsteine

Starker Mundgeruch entsteht häufig durch Mandelsteine. Der Fachbegriff für einen Mandelstein ist Tonsillenstein. Meistens sind diese als kleine weiße Punkte auf den Mandeln zu erkennen. In diesem Artikel erklären wir, was Mandelsteine sind und wie man sie problemlos entfernen kann.

Mandelsteine sind ungefährlich

Zunächst möchten wir einmal die dringendste Frage zuerst beantworten: Mandelsteine sind nicht gefährlich. Wenn Sie also weiße Flecken im Rachen oder aber weiße Punkte auf ihren Mandeln erkennen können, dann brauchen Sie keine Angst haben, schwer erkrankt zu sein. In der Regel handelt es sich bei diesen weißen Punkten im Hals um sogenannte Tonsillensteine, bzw. Mandelsteine.

Insbesondere um einen unangenehmen Geruch jedoch gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte man Mandelsteine regelmäßig entfernen.

Die Mandeln

Im Körper des Menschen gibt es vier Mandeln (Tonsillen). Obwohl viele Menschen der Meinung sind, dass nur die zwei sichtbaren Gaumenmandeln die einzigen Mandeln sind, ist dies nicht richtig. Es gibt zwei weitere Mandeln, welche allerdings nicht sichtbar sind. Mandeln sind lymphatische Organe und alle vier Mandeln zusammen bilden den lymphatischen Rachenring. Wenn man umgangssprachlich jedoch von den Mandeln redet, so meint man in der Regel nur die beiden Gaumenmandeln, die ein Laie bei weit geöffnetem Mund sehen kann.

Neben den beiden Gaumenmandeln gibt es noch die Rachenmandel und die Zungenmandel. Die genaueren Aufgaben können Sie in diesem Artikel über Mandelsteine nachlesen.

Funktion der Mandeln

Die Mandeln muss man sich vorstellen wie kleine Detektoren, bzw. Fühler. Diese weisen eine völlig zerklüftete Oberfläche auf, welche tiefe Furchen hat. Diese Furchen nennt man Krypten.

In unserem Speichel, der Nahrung und Getränken befinden sich oft Bakterien und Viren. Durch Schlucken und Kauen müssen diese die Mandeln passieren.

Dabei bleiben Speisereste zusammen mit den Viren, Bakterien und Pilzen, aber auch Pollen und anderen Dingen in den Krypten hängen. Der Körper kann nun an dieser Stelle die Fremdkörper und Keime kennenlernen und darauf reagieren. Wird ein Eindringling wieder erkannt, weil der Körper mit diesem Keim schon mal infiziert war, so beginnt der Körper bereits Abwehrstoffe zu bilden.

Mandelsteine

Normalerweise reinigen sich die Krypten selbst, zum Beispiel durch Kau- oder Kieferbewegungen. Die Überreste der Speisen, die sich inzwischen mit Schleimhautzellen und weißen Blutkörperchen vermischt und eine gründliche Substanz gebildet haben, werden einfach herunter geschluckt.

Bei einigen Menschen funktioniert nun diese Selbstreinigung nicht richtig. Dies führt dazu, dass sich die Tonsillensteine vergrößern und verhärten. Die Ursache sind verschiedene Kalksalze im menschlichen Speichel, die sich mit dem Nahrungsbrei vermischen und aushärten.

Entfernung der Tonsillensteine

Am einfachsten ist es, dem Mundgeruch durch Entfernung der Tonsillensteine vorzubeugen. Dazu ist in der Regel kein Arzt notwendig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Munddusche gegen Mandelsteine oder Mandelstein-Utensilien, mit denen man die Steine mechanisch aus den Krypten herausdrücken kann. Bei manchen Menschen reicht sogar eine kräftige Anspannung der Gaumenmuskulatur, um die Steine aus den Krypten heraus zu drücken.

Verspüren Sie dabei einen unangenehmen Würgereiz, so hilft Ihnen in der Regel ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

IGeL –Individuelle Gesundheitsleistungen

Immer wieder hört man, dass Patienten in der Arztpraxis zusätzliche Leistungen angeboten werden, die nicht von der Krankenkasse abgedeckt sind und somit durch den Patienten selbst zu bezahlen sind. In diesem Artikel beleuchten wir was diese individuelle Gesundheitsleistungen genau sind und ob diese nötig sind.

Was ist IGeL?

Jede Krankenkasse hat einen Leistungskatalog, in welchem festgeschrieben wird, welche Leistungen die Krankenkasse bezahlt. IGeL, also individuelle Gesundheitsleistungen, sind somit Leistungen, zu deren Übernahme die Krankenkasse gesetzlich nicht verpflichtet ist. Als Beispiel sei hier die Bestimmung bestimmter Blutwerte (zum Beispiel der PSA-Wert beim Mann) oder auch die Reiseimpfung genannt.

Hauptsächlich werden dem Patienten von den Medizinern Leistungen angeboten, die der Vorsorge oder Früherkennung bestimmter Krankheiten dienen. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse nicht gezahlt, da sich in der Regel nicht eindeutig bewiesen hat, dass diese Maßnahmen zweckmäßig und ausreichend wirtschaftlich sind.

Nicht selten sind IGeL auch Behandlungen aus der Alternativmedizin, wie zum Beispiel die Homöopathie oder chinesische Akupunktur.

Machen IGeL für den Patienten Sinn?

Bei den IGeL muss man zwischen verschiedenen Bereichen unterteilen. Viele Leistungen sind sicherlich sinnvoll, zumal wenn es sich um solche handelt, die der Früherkennung dienen und die keinen Schaden verursachen können.

Hautkrebsvorsorge in jungen Jahren, Blutuntersuchungen zur Prostatakrebsfrüherkennung, die Glaukom-Früherkennung und bestimmte Ultraschalluntersuchungen fallen hier drunter.

Andere individuelle Gesundheitsleistungen, wie zum Beispiel kosmetische Leistungen oder Homöopathie sind nicht selten auch aus Sicht des Arztes überflüssig.

Übrigens: beim Zahnarzt gibt es keine individuellen Gesundheitsleistungen. Alles was über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgeht, kann zwischen Zahnarzt und Patient als Selbstzahler vereinbart werden. Der Zahnarzt ist der einzige Arzt der vom Zuzahlungsverbot der gesetzlichen Krankenkassen befreit ist.

Nutzen von IGeL

Ob individuelle Gesundheitsleistungen einen medizinischen Sinn oder Nutzen haben, ist umstritten. Insbesondere die Verbraucherzentralen sind der Meinung, dass nicht alle IGeL medizinischen Sinn ergeben. Oft steht das wirtschaftliche Interesse von Ärzten im Vordergrund oder es ist nicht erwiesen, dass eine Früherkennung oder Vorsorgeuntersuchung tatsächlich besser schützt.

Wir raten daher dazu, IGeL nur in Anspruch zu nehmen, wenn sie es wirklich für nötig halten oder die familiäre Situation Anlass zu einem Verdacht bietet (z.B. mehrfach Darmkrebs innerhalb der Familie).

Vaterschaftstest – wie vorgehen?

Heutzutage gibt es ja jede Menge Tests in der Apotheke zu kaufen. Diese Tests heißen dann Gesundheitstest, Apothekentest oder Heimdiagnostik. All diese Tests funktionieren so, dass Urin, Blut oder Speichel auf relevante Dinge, wie zum Beispiel Antikörper, DNA oder andere Stoffwechsel-Produkte getestet werden. In diesem Artikel besprechen wir, wie man am besten bei einem Vaterschaftstest vorgehen sollte.

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